Gewicht verlieren ist schwer,aber...!

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Reise vom gedankenlosen Genuss bis zum Moment, an dem ich meine Gewohnheiten komplett hinterfragt habe. Offen erzähle ich, wie kleine Veränderungen und ein entscheidender Klick im Kopf zu einer nachhaltigen Gewichtsabnahme geführt haben – nicht ganz ohne Verbote, aber mit viel Ehrlichkeit.

Du erfährst, warum es manchmal mehr braucht als nur gute Vorsätze und wie ich gelernt habe, mich von alten Mustern zu verabschieden. Ich teile meine Rückschläge, meine Erfolge und wie Bewegung und neue Routinen mein Leben verändert haben. Wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst oder einfach neugierig bist, wie Veränderung gelingen kann, bist du hier genau richtig. Viel Freude beim Zuhören!

Kampfsport

https://de.wikipedia.org/wiki/Kampfsport

Ernährungsumstellung

https://www.bzfe.de/gesund-essen/ernaehrungsumstellung/

Elektrisches Laufband

https://www.test.de/Laufbaender-im-Test-5078392-0/

Tante-Emma-Laden

https://de.wikipedia.org/wiki/Tante-Emma-Laden

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, mein Name ist Stefan und ich freue mich, dass du meinen Podcast Stefans Sofa Talk gefunden hast und möchte mich ganz herzlich für deine kostbare Zeit bedanken.

00:00:10: Dann lass uns mal starten.

00:00:21: Und damit willkommen zu einer neuen Folge von Stefans Sofa Talk.

00:00:26: Vielleicht kennst du das folgendes Szenario.

00:00:29: Am Wochenende etwas über die Strenge geschlagen.

00:00:33: Zu viel hier von, zu wenig davon.

00:00:36: Und bei diesen Sachen kann ich schon gar nicht nein sagen.

00:00:39: Und ehe man sich versieht, sind schon wieder ein paar Pfund mehr auf der Waage.

00:00:44: Naja, die Waage zeigt das Malleuiliano an, das Disaster trägt man leider mit sich herum.

00:00:51: So ging es mir jedenfalls noch vor gut einem Jahr, bis es in meinem Kopf das berühmt berüchtigte Klick machte und ich bereit für eine gewichtige Veränderung war.

00:01:05: Doch bevor es soweit kam, möchte ich mal kurz zurückblicken und checken, wie das alles so anfing, als aus dem damals noch voll schlanken, jungen Emalter von sieben Jahren, der einen bis dato im wahrsten Sinne des Wortes unbeschwertes Leben führte, im Laufe der Jahre eine doch stattliche Leibesfülle anhäufte und diese auch noch jahrzehntelang leidenschaftlich betreute.

00:01:31: und bisweilen hobbymäßig geradezu näherte, doch dazu später mehr.

00:01:37: Wollen wir uns mal nichts vormachen?

00:01:39: Man steht ja fast immer mit einem Bein im Schleckermauland.

00:01:44: Cremetorten, Sahneschnitten, Käsekuchen, die verschiedensten Eissonnen, natürlich mit Sahne.

00:01:52: Und da wundert man sich, warum der Leibesumfang immer größer wird.

00:01:57: Und das sind nur die Leckereien, die man meistens am Sonntag zum Café oder Tee genießt.

00:02:03: Von den anderen Bokus aller Kartgerichten ganz zu schweigen.

00:02:07: Und die Getränke lasse ich mal ganz ausgeklammert.

00:02:12: Der Auslöser für meine zunehmende Leibesfülle war ganz klar in meiner Kindheit zu suchen und da wurde ich auch fündig.

00:02:21: Von einem Spieleparadies mit einer herrlichen großen Wiese in meinen Augen noch größer als sie ohnehin schon war, zogen wir knapp fünf Kilometer weiter in ein Ortsteil nahe der nix gelegenen Stadt namens Göttingen.

00:02:39: Dagegen war nichts einzuwenden.

00:02:40: Es war eine angenehme Wohngegend, gute Räumlichkeiten, ein schönes Kinderzimmer, das ich mit meinem Bruder teilte.

00:02:48: Ein großer Hinterhof, der die Garage des Wohnblocks mit drei Eingängen beherbergte.

00:02:53: Nur dieses komische Schild, angeschraubt an der Wand im Treppenhaus mit der Aufschrift, das Spielen im Hausflur und Hof ist nicht gestattet.

00:03:04: Lies er an, hier bin ich in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

00:03:09: Der Weg zu meiner neuen Schule war relativ kurz.

00:03:13: Leider befand sich auch ein kleiner sogenannte Tante-Emmerladen am Wegesrand, der nicht nur mein vierzehntägiges Mickey-Mouse-Heft bereithielt, sondern auch die leckersten Schokoladensorten, die unter anderem den Beginn meiner gewichtigen Karriere einleiteten.

00:03:30: Klar, Schokolade und andere Leckereien gab es natürlich auch vor dem Umzug.

00:03:35: Aber um an die herrlich große Wiese zu erinnern, die war nach dem Umzug nicht mehr da.

00:03:41: sich austoben nach der Schule, wie in dem kleinen Dorf, das mir mittlerweile endlos weit weg erschien, fand einfach nicht mehr statt.

00:03:49: Mächte ich großer Fehler.

00:03:51: So häuften sich im Laufe der Jahre mehr und mehr Fettpölzdechen an, gefolgt von den Sprüchen der Älteren.

00:03:58: Der Junge ist im Wachstum, das verwechsel ich auch wieder.

00:04:03: Lediglich mein älterer Bruder hatte für mich den seiner Meinung nach besten Spitznamen für mich kreiert.

00:04:10: und nannte mich wohl zurecht.

00:04:12: Na du kleine Speckpulle.

00:04:14: Kinder können so grausam ehrlich sein, besonders wenn es der eigene Bruder ist.

00:04:19: Ihm habe ich es viele Jahre später zu verdanken, dass ich mit dem Kampfsport zu anfangen und während dieser Zeit die Funde merklich schwanden.

00:04:29: Ein guter Bruder.

00:04:31: Mit den Kilos ging es mal rauf, mal wieder runter.

00:04:35: Aber meistens hielt ich doch leider nur zu konstant mein Übergewicht.

00:04:40: Und das Schlimme daran war, dass es mir von Jahr zu Jahr egal wurde, was aus mir wurde.

00:04:47: Teilweise hatte ich das Gefühl, dass ich sogar zunahm, obwohl ich nichts zu mir nahm, sondern nur an diversen Dickmachern vorbei ging und nur daran dachte.

00:04:57: und schon waren wieder ein paar Funde mehr auf den Hüften.

00:05:00: Und einer meiner neuen Hobbys schoss dann im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel ab.

00:05:06: Ich kam auf die Idee, Kuchen und Torten zu backen.

00:05:10: Und das konnte ich im Laufe der Zeit richtig gut.

00:05:13: Was mir meine Leibesfülle jedes Mal aufs Neue bestätigte.

00:05:16: Übrigens, eine Waage hatte ich in dieser Zeit nicht mehr in der Wohnung.

00:05:20: Sie hatte sich wohl zu sehr gelangweilt und ging kaputt.

00:05:24: Da ich sie ja so gut wie nie benutzte, wohl aus dem Grund, den man Verdrängung nennt.

00:05:30: Der Klassiker schlechthin.

00:05:32: Fast drei Jahre backte ich munter drauf los.

00:05:35: Kuchen, Torten, Brötchen, croissants, der Genuss schien keine Grenzen zu kennen.

00:05:40: Doch halt!

00:05:42: Irgendetwas sagte mir im Kopf, du übertreibst es langsam.

00:05:47: Um ganz sicher zu gehen, kaufte ich mir eine neue Waage, stellte mich drauf und sah mir das Desaster von Neumann.

00:05:55: Leider fiel die Zahl diesmal höher aus, als ich sie in Erinnerung hatte.

00:06:00: Ich muss für mich etwas ändern, sagte nicht mein Mund.

00:06:06: Als ich diese Zahl in meine Netzhaut einbrannte, sondern diese Worte hörte ich in meinem Kopf.

00:06:12: Und das war für mich der entscheidende Punkt, mit meiner gewichtigen Veränderung zu beginnen.

00:06:19: Ich weiß, gut gemeinte Ratschläge gibt es zuhauf, aber solltest du dich in der gleichen Lage befinden wie ich, möchte ich dir doch diesen kleinen Denkanstoß mit auf den Weg geben.

00:06:29: Ganz klar, Gewicht verlieren ist schwer.

00:06:33: Aber wenn die Entscheidung definitiv im Kopf gefallen ist, etwas zu verändern, sei es nun in diesem Fall eine Gewichtsveränderung, egal ob es rauf oder runter damit gehen soll, Glückwunsch, dann hast du meiner Meinung nach einen bedeutsamen Schritt auf den Weg zur gewünschten Veränderung bereits erreicht.

00:06:51: Es ist jetzt gut ein Jahr vergangen, seit ich meine Ernährung komplett umstellte und in dieser Zeit habe ich kontinuierlich an Gewicht verloren.

00:07:02: Zusätzlich kaufte ich mir im April, ein elektrisches Laufband.

00:07:08: Nicht, um darauf ein Marathon zu laufen.

00:07:10: Nein, ich fing ganz langsam an und ging im wahrsten Sinne des Wortes täglich nur spazieren.

00:07:17: Und das mache ich heute noch.

00:07:19: Die Geschwindigkeit liegt zurzeit bei fünf kmh.

00:07:22: Es ist ein etwas schnelleres Gehen, aber da fühle ich mich wohl.

00:07:26: Der Spaziergang dauert jeweils eine halbe Stunde.

00:07:28: Alles ist gut.

00:07:31: kann für mich sagen, dass ich auf einen guten Weg bin, habe meine Entscheidungen auf dieses oder jenes bis auf weiteres zu verzichten, nicht bereut, da ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin.

00:07:44: Und die Zufriedenheit macht sich in vieler Dahinsicht bemerkbar.

00:07:48: Sei es mein breites Grinsen im Gesicht, wenn ich wieder einmal auf meiner Waage stehe und mit Freuden feststelle, dass die Zahl kontinuierlich sinkt, Oder wenn ich mein Gürtel um ein oder zwei Löcher enger schneiden kann, gibt es jedes Mal von mir einen Daumen nach oben.

00:08:06: Vielleicht konnte ich dir mit dieser kleinen Folge ein wenig helfen, das eine oder andere gewichtige Problem in den Griff zu bekommen.

00:08:14: Ich bedanke mich bei dir, dass du mir deine Zeit geschenkt hast und ich freue mich dich auch in meiner nächsten Folge bei Stefan's Sofa Talk auf das herzlichste zu begrüßen.

00:08:24: Bis dahin, macht's gut!

00:08:33: Das war's.

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