Ein Jahr Stefans Sofa Talk
Shownotes
In dieser Jubiläumsfolge nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Podcast-Reise:
Von den ersten musikalischen Gehversuchen im Home-Recording über kreative Pausen bis hin zu meinem Neustart als Podcaster. Ich erzähle offen von den Herausforderungen, meinen Rückschlägen und wie ich mein Studio mehrmals umgebaut habe – inklusive aller Missgeschicke und Lernmomente.
Du erfährst, wie aus meinem Hobby Musikmachen die Idee für Stefan's Sofa Talk entstand, warum ich mich jetzt auch an Videopodcasts wage und was es mit meinem neuen Studio-Setup auf sich hat.
Freu dich auf ehrliche Geschichten, kleine Anekdoten und einen Ausblick auf das, was noch kommt.
Podigee
https://power-to-the-podcast.podigee.io/
Markus Tirok
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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Stefan's Sovertalk.
00:00:04: Mein Name ist Stefan und ich freue mich, dass du Zeit für uns gefunden hast.
00:00:09: Apropos Zeitkinder wie die Zeit vergeht heute gibt es meinen Podcast Stefan Sovertork.
00:00:15: seit einem Jahr in... Dieser Zeit habe ich zwar erst auf gerade mal zehn Folgen gebracht.
00:00:22: Ja, du hast richtig gehört!
00:00:23: Ich weiß damit lieg' ich weit unter dem Niveau das bei circa sechsundzwanzig bis gut zweiundfünfzig Folgen pro Jahr liegt.
00:00:30: und darüber hinaus gibt es auch Podcastende die sogar... täglich oder im zweitägigen Rhythmus Podcast-Folgen raushauen, die kommen natürlich auf eine Jahresproduktion, die mir sprichwörtlich Angst und Bange vor lauter Respekt macht.
00:00:44: Aber nichtsdestotrotz freue ich mich diese zehn Folgen auf meine Abenseite buchen zu dürfen.
00:00:51: Denke ich zurück an den achtundzwanzigsten September zwei tausendfünfundzwandzig.
00:00:57: da stand auf meinem Podcastkonto eine dicke Verte Null!
00:01:00: Und wenn war an meinem Podcast gar nicht daran zu denken.
00:01:06: Das heißt, so ganz stimmt das nicht, da ich ja in dieser Zeit damit anfing mich dann näher mit diesem Thema zu beschäftigen.
00:01:15: Wie kam das eigentlich dazu?
00:01:18: Ja, kurios Geschichte!
00:01:20: Solltest du meinen Podcast schon länger folgen, dann weißt du bereits dass Musik eines meiner Hobbys ist.
00:01:27: Und für den Fall, dass diese Folge deine erste ist, dann löne dich mal ein Spann zurück.
00:01:33: Jetzt gibt es Infos, Dios bis dato noch nicht in diesem Podcast zur Höhung ab.
00:01:38: Los geht's!
00:01:49: Da hatte ich also dieses tolle Home Recording Studio wo ich meine eigenen Songs aufgenommen habe wie unter anderem dieses Intro das du gerade gehört hast.
00:02:00: Es ist ein kleiner Teil eines Songs einigen Jahren zusammen mit meinem Sohn Nico produziert habe.
00:02:07: Ja, wie funktioniert eigentlich so etwas?
00:02:09: In groben Zügen erklärt brauchst du einen Rechner also PC, Mac oder Laptop Mikrofon, ein Audio Interface.
00:02:18: das ist so was wie eine externe Soundkarte und eine Aufnahme- und Bearbeitungssoftware genannt DAW Das steht für Digital Audio Workstation.
00:02:31: hilfreich wäre noch ein Keyboard dass du anderen Rechner über USB anschließen kannst, das vereinfachter spielen diese diverse virtuelle Musikinstrumente enorm und macht außerdem auch noch viel Spaß.
00:02:45: Und dann kann es eigentlich auch so mit dem Musik produzieren losgehen also vorausgesetzt.
00:02:50: Du hast dich vorher ein wenig damit beschäftigt oder dann fällt es dir leichter.
00:02:55: Ja und dann geht das los!
00:02:56: Also das volle Programm Drums einspielen über das besagte Keyboard den Bass ebenfalls, da ich auch keinen echten Bass habe.
00:03:06: Dazu kommen noch diverse Orchester-Sounds zum Beispiel Violine, Cello und sogar eine Hafer hat ich mal in einem Musikstück dabei.
00:03:14: Meine Akustikgitarre die hab' ich selbst eingespielt und natürlich durfte auch der Gesanglicht fehlen würde.
00:03:22: dann kommen doch einige Parkascheninstrumente hinzu, diverse Backwokals natürlich mehr und das ganze allein eingespielt, da kam also einige Tonspuren in meiner DAW zusammen.
00:03:35: Das Ganze musste noch gemischt werden und ja dann war es immer noch nicht fertig.
00:03:40: Einige meiner Songs gab ich in professionelle Hände die sie dann gekonnt in ihrem Tonstudio aufgenommen, gemiszt und gemastert haben.
00:03:49: Das wollte ich natürlich zu Hause auch machen aber stellte sich heraus, dass es einen großen Unterschied macht wenn Profis diesen Teil der Studiarbeit erledigen.
00:03:58: Es fehlte mir einerseits das nötige Fachwissen andererseits diverse Werkzeuge um da brauchbare Ergebnisse zu erzielen.
00:04:07: Das wiederum kostete Zeit und natürlich auch Geld.
00:04:11: Und wenn ich an die vielen Bücher und Videos denke, die ich mir in diesen Jahren durchgelesen und angeschaut habe und jedes mal kam neue Infos dazu also ich wurde vom Input nahezu erschlagen.
00:04:23: Ja und dann kam, was wohl kommen musste mit zunehmenden Alter verlor ich die Lust daran Songs zu schreiben aufzunehmen und zu bearbeiten Ist ja alles nur ein Hobby.
00:04:36: also entweder nach Feierabend oder am Wochenende das ja bekanntlich immer viel zu kurz ist Und nach einem anstrengender Arbeitstag hatte ich nicht mehr soviel Energie mich darum diverse Songs zu kümmern geschweige aufzunehmen oder zu bearbeiten.
00:04:53: Das wollte ich auf die Wochenenden verlegen und auch das viel mehr von Jahr zu Jahr schwerer diesen Elan beizubehalten, der ja für diese Projekte nötig ist.
00:05:04: Und dass sprichwörtliche Hände vom Lied war, welche Ironie, dass sich das Keyboard eingepackt unter meinem Bett verstaut hatte... Schutzhülle über mein Kondensator-Mikrofon stürbte und die wöchentlichen Updates meiner DAW schlicht verpennte.
00:05:26: Und dieser, ich möchte fast sagen Dornröschenschlaf dauerte eine ganze Weile um nicht zu sagen einer halbe Ewigkeit.
00:05:35: Dazu kam das mein Home Recording Studio in meinem Wohnzimmer integriert also demnach immer präsent war.
00:05:43: Ich schaute also ständig auf diesem Platz.
00:05:46: Und wann hatte ich das letzte Mal meine Gitarre gespielt, geschweigeringestimmt?
00:05:51: Das war musikalisch gesehen mein Tiefpunkt der bekanntlich immer so tief liegt bis man aufgehört hat zu graben.
00:06:00: und jetzt soll es wieder aufwärts gehen.
00:06:04: Ich wollte es aber langsam angehen lassen also nicht wieder volles Programm mit gefühlten tausenden Instrumenten wollte nur mit einem Instrument beginnen und zwar mit meiner Stimme.
00:06:16: Und überlegte mir, wenn ich meinen Mikrofon nehme ein bisschen etwas über mich erzählen würde und das Ganze aufnehmen.
00:06:25: Das Entwicklement habe ich ja bereits und wartet ja nur auf seinen Einsatz.
00:06:30: Wie nennt man das noch so ähnlich wie im Radio eine Talksendung?
00:06:35: Podcast!
00:06:36: Ich kam nicht auf das Wort.
00:06:39: So ist die... Idee entstanden, aber ich war noch meilenweit entfernt davon ein Podcast zu starten.
00:06:46: Erst mal brauchte ich das Basiswissen.
00:06:48: also wer wie was wieso weshalb warum?
00:06:53: Klingt ja fast so wie die gute alte Sesamstraße.
00:06:55: Also wieder einmal Bücher lesen und eine Menge Videos über das Thema Podcast durchgeht.
00:07:00: Das war der Plan.
00:07:02: Ich hatte keine Ahnung wie so ein Podcast funktioniert Und abläuft also völlig ahnungslos.
00:07:08: Wohl nicht zuletzt auch aus dem Grund, da ich mich ja bisher damit überhaupt nicht befasst hatte.
00:07:14: Und daher habe ich mir auch reichlich Zeit genommen und mich da langsam an das Thema Podcast herangetastet.
00:07:22: Nach gut einem halben Jahr kannte ich die Inhalte der Erklär-Podcastvideos so, möchte ich das mal nennen, in und aus vernichten.
00:07:33: So ein manches Buch hatte ich zweimal gelesen.
00:07:35: also jetzt war ich bereit für die nächste entscheidende Phase nämlich Learning by Doing.
00:07:42: Doch bevor ich da meine Podcastreise starten wollte, baute ich erst mal meinen Home Recording Studio komplett um.
00:07:51: und was heißt das konkret?
00:07:54: Ja!
00:07:55: Ich verabschiedete mich von meinem Home Recoding Mobile.
00:07:58: ja, das war unter anderem ein spezieller großer Studiotisch den ich durch einen neuen Schreibtisch ersetzte.
00:08:07: Ich trennte mich da noch von ein paar anderen technischen Spielereien, die ich einfach nicht mehr brauchte.
00:08:12: Soweit so gut dachte ich das alte Home Recording Equipment, das verstaut ich vorübergehend in meinem Schlafzimmer, dass mir zwar nicht den Schlaf raubte aber auch definitiv nicht den Eindruck einer Wohlfühlerholungsoase vermittelte.
00:08:30: und ähnlich verhielt es sich Mit dem neuen Schreibtisch, den ich dort aufbaute, wo das alte Mobiljahr stand.
00:08:40: Den Schock bekam ich... Ich saß da mal im Schreibtische, baute meinen PC und mein Mikrofon auf, quatschte so vor mich hin Und was sich da hörte trieb mir buchstäblich glatt den Schweiß auf die Stirn!
00:08:56: Ich sag nur ein Wort!
00:08:58: Hall Das ist für einen Podcast Absolutes No-Go.
00:09:04: Und das wusste ich bereits aus den Büchern und Videos, dass Hall im Gegensatz zu diversen Songs, wo er gut dosiert ein angenehmes Sound hervorbringt in diesem Fall aber absolut nicht gewollt ist!
00:09:19: Das hat meine Raumplanung komplett über den Haufen geworfen und ich musste mir schnellstmöglich eine neue Lösung einfallen lassen.
00:09:30: Teppiche bieten einen guten Schutzvorhall, also Teppichel in den online Warenkorb gelegt.
00:09:35: Aber dabei blieb das nicht und wenn schon dann das volle Programm.
00:09:40: da gab es drei Wände die schrienförmlich nach Akustik-Wandpanelen Also auch die rein in den Warenkorb und kurze Zeit später landen noch diese teile vorübergehend im Schlafzimmer Lager.
00:09:52: Sorry an alle Pärchen da draußen.
00:09:55: so etwas kann man nur ohne Reibungsverluste überstehen Wenn man allein lebt Und da ich auch nicht der perfekte Heimwerker bin, brauchte ich – ja wie kann das anders sein?
00:10:06: Hilfe im Form von Erklärvideos aus dem Hause YouTube.
00:10:10: Bevor ich mich traute, auch nur ein Wandpanel anzubringen!
00:10:14: Das lief dann aber auch erstaunlich gut und ich hatte mich für die Klebevariante entschieden und war am Ende richtig stolz auf mich also fast genauso wie Tom Hengsten nur mit dem Unterschied dass sich kein Feuer gemacht habe.
00:10:29: Die Teppiche waren schnell verlegt.
00:10:34: Der Schreibtisch um neunzig Grad versetzt und fehlten nur noch zwei gemütliche Bau, die ich dann kurze Zeit später in meinem neu errichteten Podcaststudio aufstellte.
00:10:44: Das war so nicht schlecht!
00:10:46: Ja und da ging das los... Und eine Folge nach der anderen füllte mein kleines bescheidenes Podcastkonto langsam aber kontinuierlich auf.
00:10:57: Also mit dem Auffüllen meine ich die Anzahl der Folgen.
00:11:02: Die Kosten für das Betreiben meines Podcasts werden auf einem anderen Konto Monat für Monat abgebucht, ja Hobbys kosten Geld!
00:11:10: Mit jeder neuen Folge lernte ich dazu verfeinderte mein Workflow.
00:11:15: auch mit dem Sound den ich kontinuierlich angepasst hatte bin ich sehr zufrieden.
00:11:21: Ja, so könnte es eigentlich weitergehen.
00:11:22: Aber da habe ich sprichwörtlich die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
00:11:29: oder anders ausgedrückt der Fortschritt macht vor nichts halt auch nicht beim Podcast.
00:11:35: das Thema Videopodcast gibt es ja schon länger aber namhafte professionelle Podcast Coaches öffneten mir in ihren Podcast folgen sprich wörtlich Die Augen dass man die Möglichkeiten, ein Videopodcast zu produzieren, durchaus in Erwägung ziehen sollte.
00:11:58: Ich möchte da gerne zwei Herren stellvertretenden nennen und zwar Gordon Schönwälder, Host von Powertoso Podcast der Firma Podigy oder das ist der größte Podcast-Hoster Europas herausgegeben wird und Markus Tirok, Betreiber des Podcasts Interview Helden, deren Podcast ich bereits seit Längerem Folge und diesen beiden für ihre Expertise sehr dankbar bin.
00:12:24: Ich verlinke mal dieses geballte Fachwissen dieser Herren in diesen Show-Notes, für den Fall dass du dich ebenfalls mit dem Gedanken beschäftigst ein Podcast zu starten.
00:12:33: Wie sagt man so schön?
00:12:34: Neu Spiel neues Glück.
00:12:35: also Bleistift gespitzt und einen neuen Plan ausgearbeitet.
00:12:40: Ja was braucht man eigentlich für ein Videopodcast?
00:12:45: In meinem Fall haben es besser als brauchen.
00:12:48: Das gilt wie gesagt nur für mich und erhebt keine Anspruch auf Richtigkeit!
00:12:52: Ich habe mich dazu entschieden, das Podcaststudio ein weiteres Malung zu bauen.
00:12:58: Eigentlich ist das bereits erledigt.
00:13:00: Es gibt nur noch einige wenige Details die ich noch ergänzen möchte.
00:13:05: Zum einen habe ich den Schreibtisch, den ich ursprünglich für das Podcaststudio genutzt habe mit dem Schreibtish, den in meiner Büroecke nutzte, getauscht.
00:13:17: Das heißt im Klartext, den ehemaligen Büroschreibtisch hab' ich in das Schlafzimmerlager gestellt.
00:13:25: Okay?
00:13:26: Wenn nicht schon seit vielen Jahren geschieden wäre, spätestens jetzt wäre ich es!
00:13:32: Als Ersatz des Schreibtisches nutze ich einen kleinen runden Tisch, den ich nein nicht aus dem Schlafzimmerlager sondern von der Terrasse dauerhaft ausgebrockt habe.
00:13:43: Stattdessen kamen da die beiden Bauhocker, die meinen Vielfaches höher sind als der kleine Rundetisch in das besagte Lager.
00:13:52: Ich weiß!
00:13:53: Ich bin unbelehrbar und wo soll ich denn jetzt sitzen?
00:13:57: Ja dafür hatte sich die Lösung.
00:14:00: In Form von zwei gemütlichen Sesselsofas möchte ich die Teile mal nennen.
00:14:05: Das sind Sessel, die aber aussehen wie ein Sofa.
00:14:08: also urgemütlich und damit bin ich auch meinem Podcast namen Stefan Sofertok visuell ein großes Stück näher gekommen, wie du ja aus meinem Podcast Karrein nehmen kannst.
00:14:20: und ja dieser ungeschminkte Mensch bin ich!
00:14:23: Das war aus meiner Sicht ein ereignisreiches Podcast.
00:14:28: Ja Mit in der Tat zwar wenigen Folgen, aber mit viel Drumherum.
00:14:33: Und jetzt gilt es diesen Zustand umzukehren!
00:14:37: Das ist der Plan.
00:14:38: ich bin zuversichtlich das hinzubekommen.
00:14:41: Ach ja und eine Neuigkeit habe ich noch aus meiner kleinen Büroeckel ist ein kleines Home Recording Studio geworden Ja?
00:14:50: Ich hab weder mit dem produzieren von Musik begonnen klein Aber fein und noch einen News die es verdient erwähnt zu werden.
00:14:59: Kürzlich hatte mich mein Sohn Nico besucht und gemeinsam haben wir eine Podcastfolge aufgenommen mit dem Titel Vater und Sohn labern wieder die Zbote.
00:15:08: Hör da gerne mal rein, was soll ich sagen?
00:15:10: Nico hat die Sitzbank seines Autos umgeklappt und das Schlafzimmerlager komplett ausgerollt.
00:15:16: also das heißt dass Bett nicht vielen.
00:15:19: dann nochmals dafür.
00:15:21: somit steht der künftige Videopodcast buchstäblich in den Startlöchern.
00:15:28: Sei also gespannt, ich bin es auf jeden Fall.
00:15:30: Und damit möchte ich mich für heute verabschieden und bedanke mich bei dir fürs Zuhören und dafür dass du seit einem Jahr meinen Podcast folgst und sollte es deine erste Folge sein würde ich mich sehr freuen wenn du auch künftig dabei bist.
00:15:45: und bis dahin sag' ich tschüss und bis bald!
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